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Herzlich willkommen!

Auf meiner Web-Site finden Sie einige Informationen rund um das Thema Baugrund und Bodenverunreinigungen.  In unregelmäßigen Abständen veröffentliche ich weiterführende Artikel, Informationen oder interessante Fotoreportagen.

Gerne können Sie mich unter folgender Adresse erreichen:

Büro für Bodengutachten – Dr. Ralf Hettich

Am Birkenweiher 22

77839 Lichtenau

Telefon: 07227/99 58 050 oder 0176/7000 10 55

Mail: ralfhettich@mac.com

Mit besten Grüssen aus Lichtenau

Dr. Ralf Hettich

Bitte beachten Sie: An Geländetagen bin ich telefonisch nicht sehr gut zu erreichen. Schreiben Sie mir bitte eine kurze Mail, so kann ich Sie bei nächster Gelegenheit zurückrufen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.


Ein Baugrundgutachten dient vielen Beteiligten eines Bauvorhabens als Grundlage für eine erfolgreiche Arbeit. Nachfolgend nenne ich Ihnen einige Beispiele, wer von einem hochwertigen Baugrundgutachten profitiert:

– Der Statiker benötigt die Bodenkennwerte für die Berechnung der Bodenplatte oder der Streifenfundamente.

– Der Kellerbauer schaut genau auf das Kapitel mit den Angaben über das Grundwasser und die daraus sich ergebende Lastfalleinschätzung.

– Der Architekt prüft anhand des Baugrundgutachtens die Machbarkeit seiner Entwürfe.

– Der Erdbauer ist über den Aufbau und Zusammensetzung des Untergrundes genauesten informiert und kann nun zum Lösen des Erdreiches den richtigen Bagger einsetzen.

Damit diese Anforderungen erfüllt werden, zeichnet sich ein hochwertiges Baugrundgutachten für ein Wohnhaus durch folgende 14 Qualitätsmerkmale aus:

  1. Qualitätsmerkmal: Allgemeine Angaben zum Bauvorhaben
    Dieses Eingangskapitel bildet sozugagen die Ouvertüre des Baugrundgutachtens. Als erstes beschreibe ich den Anlaß für das Gutachten.
    Kurz gesagt: Wer baut was für wen.
    Das Bauvorhaben wird durch die Gebäudeart, die Geschossanzahl, den Ausbau eines Keller oder einer Bodenplatte kurz beschrieben. In einer Geländebeschreibung gehe ich auf die Lage, Nutzung und den Bestand ein.
    Ein Bild von dem Baugrundstück dokumentiert zudem noch diese gemachten Angaben.
  2. Qualitätmerkmal: Beschreibung der Durchführung
    Hier lesen Sie, welche Art von Bohrungen wann gemacht wurden. Dabei werden ebenso die Anzahl sowie die Tiefe der Bohrungen angegeben und die eingemessenen sowie nivellierten Ansatzpunkte angegeben.
    In einem Lageplan wird dies zeichnerisch dargestellt. In einer weiteren Darstellung finden sich dann die Bohrungen als Profil dargestellt. Die Grundlage der grafischen Darstellung der Bohrprofile bilden die DIN 4022 bzw. EN ISO 14688/14689.
  3. Qualitätsmerkmal: Ausführliche Beschreibung des Baugrundes
    In diesem zentralen Kapitel werden sehr ausführlich die vorgefundenen Untergrundverhältnisse beschrieben. Die Grundinformation bilden die Bohrprofile. Die Schichten werden in ihrer Tiefe und Mächtigkeit identifiziert.
    Auch Angaben zur vorgefundenen Steifigkeit, Lagerungsdichte, Bodenklasse sowie eine Zuordnung zur Frostempfindlichkeitsklasse finden Eingang in die Beschreibung des Baugrundes.
  4. Qualitätsmerkmal: Angaben zum Grundwasser und die Auswirkung auf das Bauwerk
    Dieses Kapitel interessiert besonders den Kellerbauer. Die bei den Bohrungen gemachten Beobachtungen über das Vorhandensein von Grundwasser sowie die bei den zuständigen Behörden angefragten Angaben zu den Wasserverhältnissen sind für die Ausführung des Kellers von entscheidender Bedeutung.
    In einer konkreten Lastfallabschätzung erfährt der Kellerbauer, wie er das Bauwerk abdichten muß.
    Die Grundlagen für den Lastfall und die Abdichtung erdberührter Bauteile bilden die DIN 18195 sowie die WU-Richtlinie.
  5. Qualitätsmerkmal: Darstellung der bodenmechanischen Kennwerte
    Verschiedene Regelwerke dienen zur Beschreibung der geotechnischen und bodenmechanischen Eigenschaften der Böden.
    So erfolgt die Ansprache der Böden nach DIN 18196 und die der Bodenklassen nach DIN 18300.
    Die Klassifikation der Frostempfindlichkeit der Bodenart wird nach ZTVE-STB-09 vorgenommen.
    Und Angaben der Bodenkenngrößen werden nach DIN 1055 Teil 2 vorgenommen. In tabellarischer Form werden den einzelnen Schichten die Wichte, der Reibungswinkel, die Kohäsion sowie das Steifemodul zugeordnet.
  6. Qualitätsmerkmal: Einordnen des Baugeländes in die Erdbebenzone
    Zur Beschreibung der seismischen Einwirkung auf den Hochbau wird die DIN 4149:2005-4 herangezogen. Darin ist auch eine Erdbebenzonenkarte enthalten, die für die Einordnung des Baugeländes in die Erdbebenzone maßgeblich ist.
  7. Qualitätsmerkmal: Vorschläge zur Gründung
    Die Gründung ist als eine konstruktive und statische Ausbilung des Übergangs vom Bauwerk zum Boden anzusehen. Das wichtigste Element einer Gründung ist das Fundament. Und genau dies ist das Objekt dieser Betrachtung.
    Der Planer gibt im Vorfeld an, wie hoch die Bauwerklasten sind und diese in den Untergrund abgetragen werden sollen.
    Meist geschieht dies über Einzelfundamente oder eine tragende Bodenplatte. Für diese Ausführungen liefern die Bodenkennwerte die entscheidenden Informationen. Sie gehen ein in die Bemessung des Sohlwiderstandes und den aufnehmbaren Sohldruck. Daraus lässt sich das Bettungsmodul ableiten.
    Mit dieser Systemgröße wird – vereinfacht ausgedrückt – die Nachgiebigkeit des Baugrundes beschrieben. Damit können auch Setzungen berechnet werden.
    Bei einem hochwertigen Baugrundgutachten erhält der Planer beispielsweise konkrete Angaben der erforderlichen Abmessungen von Fundamentstreifen oder Dicke der Bodenplatte.
  8. Qualitätsmerkmal: Hinweise für den Erdbauer
    Detaillierte Vorgaben zur Herstellung und zum Vefüllen von Gräben, Gruben und des Arbeitsraumes erleichtern dem Erdbauer erheblich seine Arbeiten.
  9. Qualitätsmerkmal: Angaben zur Baugrube
    Die Vorgaben zur Herstellung der Baugrube werden gemäß DIN 4124 erstellt. Dabei werden die Schwerpunkte auf eine notwendige Verbauung beziehungsweise Sicherung der Baugrubenwände und Böschungen gelegt.
    Eine Dimensionierung der Verbaumaßnahme würde in einem gesonderten Bericht behandelt werden.
    Weiter geben Anmerkungen für die Befahrung des Baugrundes sachdienliche Hinweise für die ausführenden Firmen.
  10. Qualitätsmerkmal: Angaben zur Versickerung von Niederschlagswasser
    Bei den heutigen Bauwerken spielt immer mehr die Versickerung von Niederschlagswässern eine Rolle. Eine grobe Abschätzung der Sickerfähigkeit des anstehenden Boden erfolgt nach Literaturangaben.
    Benötigen Sie belastbare Angaben, können diese anhand von Korngrößenverteilungen im Labor  oder mit Versickerungsversuchen nach DIN 19682-7 (Doppelring-Infiltrometer) ermittelt werden.
  11. Qualitätsmerkmal: Schadstoffuntersuchungen im Boden
    Bei den Bohrarbeiten werden die Bodenproben optisch und organoleptisch angesprochen. Sind Auffälligkeiten vorhanden, ist eine Analyse des Bodenmaterials als sinnvoll anzusehen.
    Mit den dann vorliegenden Untersuchungsergebnissen kann dann für die Aushubmassen frühzeitig der Verwertungsweg bestimmt werden.
    Lesen Sie dazu auch meinen Artikel „Eine Bodenuntersuchung spart Zeit und Geld“.
  12. Qualitätsmerkmal: Betrachtung der Kampfmittelsituation
    Hier finden Sie allgemeine Hinweise zur Kampfmittelsituation und Kontaktdaten von Fachfirmen zur Erkundung des Baugrundstückes auf Kampfmittel.
  13. Qualitätsmerkmal: Hinweise auf bergbauliche Einflüsse:
    Allgemeine Angaben zu bekannten historischen, beziehungsweise aktuellen bergbaulichen Aktivitäten, werden in diesem Kapitel abgehandelt.
  14. Qualitätsmerkmal: Allgemeine Hinweise
    Hier gebe ich dem Bauherrn und den ausführenden Fachfirmen noch weitere Hinweise und Empfehlungen zur Bauausführung und weise auf eventuell notwendige Kontrollprüfungen hin.

Diese 14 Qualitätsmerkmale für ein hochwertiges Baugrundgutachten geben Ihnen einen Überblick über die relevanten Themen beim Bau eines Wohnhauses.

Benötigen Sie ein Baugrundgutachten für größere Bauvorhaben, erweitert sich auch der Untersuchungsumfang. Dabei können zusätzliche Rammsondierungen eingesetzt und verschiedene Bodenparameter im Bodenlabor ermittelt werden.
Die Gründungsvorschläge sind dann den projektbezogenen Gegebenheiten angepasst und werden durch Setzungs- und Grundbuchberechnungen erweitert.

Mit den besten Wünschen für ein gutes Gelingen

Ihr Dr. Ralf Hettich


Mit Bodenuntersuchungen meint man im Bereich des Bauwesens eine Bestimmung der Bodeninhaltsstoffe. Das Bodenmaterial Ihres Baugrundstückes kann mit sehr unterschiedlichen Stoffen belastet sein.

In vielen Fällen befinden sich in den obersten Schichten Auffüllmaterial. Doch auch eine geogene Belastung kann nicht ausgeschlossen sein.

Eine fachgerecht durchgeführte Bodenuntersuchung bietet einen Überblick über die Schadstoffgehalte. Dieses Vorgehen richtet sich nach verschiedenen Verordnungen.

In Baden-Württemberg ist die Verwaltungsvorschrift (VwV) von 2007 das Maß der Dinge.

In anderen Bundesländern gelten die sogenannte LAGA (Ländergemeinschaft Abfall) von 2004 bzw. die Bodenschutzverordnung (BBodSchV).

Die in Baden-Württemberg angewandte Verwaltungsvorschrift (VwV) trägt eine sehr sperrige Bezeichnung:

AbfR 4.2.8 Verwaltungsvorschrift des Umweltministeriums für die Verwertung von als Abfall eingestuftem Bodenmaterial

Vom 14. März 2007 (GABl. Nr. 4, S. 172)

in Kraft getreten am 14. März 2007

Gültigkeit verlängert bis zum Inkrafttreten der Änderung zur Bundesbodenschutzverordnung, längstens bis 31. Dezember 2019 (GABl. Nr. 13, S. 998)

Diese verwaltungstechnische Bezeichnung ist nicht nur lang, sondern im täglichen Umgang mit den Bodenuntersuchungen auch umständlich.

Die Fachleute nennen sie deshalb kurz VwV.

In dieser VwV wird genau vorgegeben, wie die Probenahme abzulaufen hat. Auch der Umfang der Analytik ist genau vorgegeben.

Die Analysenergebnisse liefern dann die Grundlage, was mit dem Bodenmaterial geschieht, das vom Bagger ausgehoben wird. Die VwV spricht dann von einer Verwertung des Bodenmaterials.

Den gefundenen Belastungen des Bodenmaterials wird dann eine entsprechende Einbaukonfiguration zugewiesen.

Die Rede ist dann von sogenannten Z-Werten. Mit diesen Z-Werten kann ein entsprechendener Verwertungsweg gegangen werden.

Z0 bedeutet zum Beispiel, dass der Boden unbelastet ist und an jeder anderer Stelle eingebaut werden darf.

Solch einen Z0 Wert wünsche ich Ihrem Boden natürlich auch.

Doch die Erfahrungen zeigen, dass oftmals Schadstoffe im Boden vorhanden sind.

Haben Sie dann schon im Vorfeld von mir eine Bodenuntersuchung durchführen lassen, dann können die entsprechenden Entscheidungen, was mit dem Bodenmaterial geschieht, rechtzeitig getroffen werden.

Damit vermeiden Sie unnötige Verzögerungen beim Bauablauf, denn der Tiefbauer kann mit den Analysen und meiner Stellungnahme genau planen.

Kein LKW steht still und auch ein Baustopp tritt nicht ein.

Alles ist geregelt. Alles läuft wie am Schnürchen.

Der Aushub kann sofort an die entsprechende Abladedstelle abtransportiert werden.

Weiter geht es im schnellen Takt.

Und Sie haben Zeit und Geld gespart!

Mit den besten Wünschen für ein gutes Gelingen

Dr. Ralf Hettich

 


Wie schnell können Sie die Arbeiten durchführen?

Wann beginnen Sie mit den Geländearbeiten?

Ist mit Ergebnissen bald zu rechnen?

Diese Fragen sind bei einer Anfrage oder Auftrag, die am häufigsten gestellten. Und das ist ja auch verständlich, denn unsere moderne Zeit gibt einen schnellen Takt vor.

So steht ein Bodengutachten ja meist am Anfang  der Planung:

  • Der Termin beim Notar steht an.
  • Der Statiker wartet auf die Bodenkennwerte und Aussagen über das Setzungsverhalten.
  • Der Tiefbauer will wissen, welchen Verwertungsweg das Aushubmaterial zu gehen hat.

Auf diese Anforderungen kann ich gut reagieren:

  • Die Geländearbeiten können meist innerhalb von 8 Tagen nach Erteilung des Auftrags begonnen werden.
  • Die Bodenproben kommen umgehend ins Labor. Die Bearbeitung der Bodenproben in dem hauseigenen Bodenlabor dauern etwa 8 Arbeitstage. Die chemische Analyse übernimmt ein externes Labor. Dort liegen die Ergebnisse etwa nach 12 Arbeitstagen vor.
  • Das Bodengutachten ist etwa 4 Wochen nach Abschluß der Geländearbeiten fertiggestellt. In besonderen Fällen können auch Vorabinformationen in Form von Bohrprofilen geliefert werden.

Brauchen Sie dringendst eine Stellungnahme über mögliche Bodenverunreinigungen bzw. Schadstoffe im Aushubmaterial, dann bin ich für Sie ohne große Verzögerung zeitnah unterwegs.

Die Probenahme kann rasch vor Ort erfolgen und das Bodenmaterial umgehend ins Labor gebracht werden.

Ein entsprechender Vermerk gibt diesen Proben dann die höchste Priorität und Vorrang bei der Bearbeitung. Sowie die Analysendaten vorliegen, fertige ich die Stellungnahme an, die Sie umgehend via Mail erhalten.

 


Geographisch gesehen habe ich verständlicherweise meinen Arbeitsschwerpunkt hier in der mittelbadischen Region um Rastatt, Baden-Baden und Offenburg.

Doch meine Aufträge führen mich auch nach vielen Orten in  ganz Deutschland.

Häufig bin ich im Raum Karlsruhe, Pforzheim bis hin nach Stuttgart mit dem Bohrteam unterwegs.

Und die mit mehreren Kunden vereinbarten Einsatzgebiete reichen bis in die bayerischen, hessischen und pfälzischen Lande.

Auch im Großraum meiner alten Heimatstadt Villingen-Schwenningen bin ich oft und verständlicherweise gerne unterwegs.

Selbst meine ehemalige Studienstadt Freiburg besuche ich im Rahmen von Bodengutachten immer wieder.

Auch für Arbeiten im benachbarten Ausland wie Österreich und der schönen Schweiz stehen keine Hindernisse im Weg.

Kurzum gesagt bin ich für Sie in ganz Deutschland sowie den Nachbarländern unterwegs.

 


Eine Fotoreportage von Dr. Ralf Hettich 

Der Rhein transportierte seit der letzten Eiszeit Millionen von Tonnen abgetragenes Gesteinsmaterial aus dem Alpenraum in die Rheinebene. Dieser Rohstoff bildet die Grundlage für die Kieswerke und so wird an vielen Stellen des Oberrheins schon seit Jahrzehnten im großen Umfang Kiese und Sande abgebaut.

Mit leistungsstarken Schwimmbaggern werden aus bis zu 75 Meter Tiefe hochwertiger Kies, Sand und alpiner Moränen Edelsplitt gehoben und auf kleinere Transportschiffe verladen.

Im Kieswerk sortieren Rüttel- und Siebanlagen die unzähligen Tonnen von Kies-und Sandmassen aus. Kilometerlange Bänder transportieren dann die einzelnen Fraktionen zu den jeweiligen Lagerstellen.

Viele der Kieswerke besitzen sogar eigene Schiffsverladestationen. Und von denen aus, kehrt das „Rheingold“ mittels Kiesfrachter wieder in das Land ihrer Herkunft, die Schweiz zurück.

Einfach auf ein Bild klicken und schon geht die Fotostrecke los…..